All Things Bike – Durango

All Things Bike – Durango

Es läuft wie am Schnürchen.

Mit dem Bike Travel Bag in der einen, einem Rollkoffer in der anderen Hand und dem Rucksack auf dem Rücken gehen wir die zwei Blocks vom Hotel bis zur 16. Strasse. Davon gibt es leider keine Bilder – wir hatten einfach keine Hand frei ;) Wir steigen in den Shuttlebus, der uns zur Union Station bringt. Dort lösen wir wieder zwei Airport Day Pass für je 9 USD. Später stellen wir fest, dass es ein Ticket für 4,50 USD auch getan hätte, da der Airport eine eigene Zone ist und wir gar nicht so weit raus müssen. Egal. Mit den Öffentlichen ist es trotzdem günstiger und umweltfreundlicher als mit dem Taxi (aber über Umweltfreundlichkeit müssen wir bei einem Langstreckenflug und einem Roadtrip nicht reden – shame on me). Beim Umsteigen in einen Bus wartet die Busfahrerin geduldig, bis wir alle Gepäckstücke in den Bus gehievt haben. Die letzten paar Meter gehen wir wieder zu Fuss.

Falls der Transfer aufwändig klingt – es hat alles gut geklappt und war so entspannt, wie Zug- und Busfahren mit Radlkoffer nur sein kann! Das liegt sicherlich an der Uhrzeit – Montagvormittag, kein Berufsverkehr – aber auch an der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Amerikaner. Ich würde es jedenfalls wieder so machen!

Mit vier Rollen Toilettenpapier unter dem Arm folgen wir unserem Gepäck.

Die offizielle Übernahme unseres Campers ist auf 12:00 angesetzt. Wir – typisch deutsch – haben natürlich Puffer eingeplant. Wir könnten ja den Zug oder den Bus verpassen. Ist uns aber zum Glück nicht passiert. Im Gegenteil – es läuft alles wie am Schnürchen: obwohl wir verfrüht an der Verleihstation eintreffen, liegen die Dokumente schon ausgedruckt zur Unterschrift bereit.

Während wir uns bereits erste Dos – nur spezielles Toilettenpapier verwenden, sonst verstopft die Toilette (praktisch, dass es gleich im 4er pack verkauft wird ;) und Dont’s anhören – keine verspätete Rückgabe, es sei denn man hat 300 Dollar zu viel – bringen zwei freundliche Herren unser Gepäck schonmal zu unserem Camper. Mit vier Rollen Toilettenpapier unter dem Arm (auf eine verstopfte Toilette wollen wir es nicht ankommen lassen was) und 2 Fläschchen Chemikalien für die Toilette in der Hand folgen wir unserem Gepäck.

Wir sind diejenigen, die diesem Camper zeigen dürfen, wofür er bestimmt ist.

Und da steht es: unser Zuhause für die kommenden zwei Wochen. Auf Bildern habe ich den Camper schon gesehen. Und gelesen, wie lang er ist, habe ich auch: 30 Fuss. Als dann aber tatsächlich fast zehn Meter Fahrzeug vor mir stehen, ist das doch nochmal etwas anderes. 30 Fuss sind lang. Für jemanden wie mich, die in einer 31 Quadratmeter Wohnung wohnt, sogar sehr lang!

Wir treten ein. Keine Gebrauchsspuren. Alles neu. So richtig neu. Ein Blick auf den Tacho sagt uns: 800 Meilen. Von der Überführungsfahrt. Wir sind also diejenigen, die diesem Camper zeigen dürfen, wofür er bestimmt ist.

Die beiden Herren gehen mit uns die wichtigsten Features durch – unter anderem, wie wir die Fahrerseite, den sogenannten Slide Out seitlich der Länge nach ausfahren, wo wir Frischwasser auffüllen, wo sich Grey und White Water Tank befinden und wie sie zu reinigen sind – vor allem vor der Rückgabe. Auch hier fällt eine Strafgebühr an, sollten wir den Camper mit ungereinigten Tanks zurückbringen.

Ich finde, dass es ganz schön viele Informationen sind. Wäre ich alleine gewesen, hätte ich sicher noch die ein oder andere Rückfrage gehabt. Zum Glück sind wir zu zweit. Theoretisch reicht es, wenn ich mir die Hälfte merke ;)

Hinter uns Berge, rechts und links von uns Berge, vor uns Berge und dazwischen der Highway.

Nach einer Stunde rollen wir unserem Abenteuer entgegen - an Denver vorbei in Richtung Rocky Mountains. Unser Ziel ist Glenwood Springs. Je höher wir kommen, desto schmaler wird der in Denver noch 5-spurige Highway. Die Kurven werden enger und auf der rechten Spur sammeln sich immer mehr Trucks, die scheinbar im Schritttempo den Berg hinaufkeuchen. Hinter uns Berge, rechts und links von uns Berge, vor uns Berge und dazwischen der Highway, der sich in meist weiten Bögen, hin und wieder aber auch Haarnadelkurven hindurchwindet.

Nachdem die Übergabe so ruck-zuck ging, sind wir rasch in Glenwood Springs und entscheiden, bis Grand Junction weiter zu fahren. Zum Glück hatten wir nichts vorgebucht!Kurz vor Grand Junction heisst es, den Kühlschrank mit Basics wie Kaffee, Milch und anderen Basics aufzufüllen. Ohne Navi (und ohne uns zu verfahren!) finden wir den Campingplatz in Grand Junction gemäss der Beschreibeng in einem Campinglatz-Guide. Und haben Glück: wir bekommen den letzten Stellplatz!

Wer hätte gedacht, dass ich den entscheidenden Hinweis geben kann? Teamwork rules! 

In Grand Junction wollen wir das Slide Out ausfahren. Aber beim Drücken des Out-Schalters tut sich gar nichts. Wir rätseln rum. Ich gehe nochmal die Vorführ-Situation durch und erinnere mich, dass die Feststellbremse gezogen sein muss. Wer hätte gedacht, dass ich den entscheidenden Hinweis geben kann - ich jedenfalls nicht. Teamwork rules! 

Am nächsten Tag geht es nach unserem ersten Outdoor Frühstück weiter Richtung Durango. Vorher haben wir noch das WLAN des Campingplatzes genutzt um einen Campingplatz in Durango ausfindig zu machen.

Zuerst führt die Strasse durch flache Weite. Schnell erreichen wir die San Juan Mountains, eine zerklüftete Bergkette der Rocky Mountains. Es wird wieder bergig. Bergiger noch als gestern. Und höher als gestern. Vor allem geht es neben uns steiler und tiefer hinunter - von Leitplanken keine Spur. Meistens schauen wir allerdings nicht neben uns hinunter, sondern vor uns hinauf. Zu den majestätischen Gipfeln – teilweise noch schneebedeckt. Hinter jeder Kurve ein neues Bild.

Wir hören es schnaufen und keuchen.

Der Abschnitt zwischen Ouray und Silverton wird auch Million Dollar Highway genannt. Zu dem Namen gibt es mehrere Legenden – unter anderem, dass sein Bau in den 1920ern eine Million Dollar gekostet hat. Fest steht, dass allein die atemberaubenden Blicke, die er freigibt (und die ich nicht auf einem Bild festzuhalten vermag), unbezahlbar sind.

Noch einen letzten Stopp legen wir auf unserem Weg nach Durango ein. In Silverton sehen wir uns das an, wofür die Stadt heute bekannt ist: die stampfende und keuchende historische Lokomotive, die einmal am Tag von Durango nach Silverton und wieder zurückfährt. Noch einen Pass – den Red Mountain Pass auf 3300 Meter – gilt es zu überwinden, dann sind auch wir in Durango.

Unser Campingplatz liegt etwas ausserhalb von Durango im Grünen direkt am Animas River. Die Wettervorhersage ist leider nicht so rosig. Wir sind optimistisch und bauen unsere Räder trotzdem zusammen, in der Hoffnung direkt am nächsten Vormittag, wenn die Wahrscheinlichkeit trocken zu bleiben, am höchsten ist, eine Runde drehen zu können. Und am Nachmittag eine zweite – wenn das Wetter mitspielt.

Wir sind gerade dabei, die Lenker zu montieren, da hören wir es schnaufen und keuchen. Ratet mal, wer direkt hinter unserem Stellplatz auftaucht? Die Dampflok, die wir in Silverton gesehen haben! Während ich ihr zusehe, wie sie sich gemächlich und rhythmisch nähert, meine ich mir vorstellen zu können, wie es war als die Ankunft eines Zuges zu den Tageshighlights zählte.

Kein Hans-Guck-in-die-Luft-Radeln – schade, denn zu sehen gibt es einiges.

Der Blick aus dem Fenster am nächsten Morgen zeigt sogar einen Zipfel blau. Wir frühstücken und beschliessen trotz hoher Regenwahrscheinlichkeit die Animas Mountain Loop zu fahren, zu der wir ganz unkompliziert direkt von unserem Campingplatz aus starten können.

Die Runde verläuft komplett auf Trail – auch bergauf. Den Blick konzentriert auf den Boden gerichtet suche ich meine Linie durch enge Spitzkehren, an grossen Steinen vorbei und über Wurzeln. Mir schenkt der Trail zu Beginn im Aufstieg nichts. Kein Hans-Guck-in-die-Luft-Radeln. Schade – denn zu sehen gibt es einiges: Durango hinter uns im Tal und rechts neben uns oder besser senkrecht unter uns das Animas River Valley.

An jeder Kreuzung begrüsst uns eine Tafel mit einer Karte, in der der Trail eingezeichnet ist und eine Markierung, wo wir uns befinden. So können wir uns sehr einfach und schnell in dem unbekannten Gelände orientieren. Den GPS-Track haben wir auch auf dem Handy dabei, gebraucht hätten wir ihn allerdings nicht.

Nach ein paar Serpentinen wird der Trail flacher, sodass ich meinen Blick vom Boden heben und über die Landschaft schweifen lassen kann. Bevor wir über ein leicht ansteigendes, mit kleinen Büschen bewachsenes Hochplateau den höchsten Punkt der Runde erreichen, führt uns der Trail an einem schroffen Steilhang entlang und eröffnet nochmals wunderschöne Blicke ins Animas River Valley.

 

Wie ich es geniesse, mein Radl laufen zu lassen!

Das Wetter hält – zum Glück! Die Abfahrt ist genau die richtige nach zwei Tagen Im-Auto-Sitzen: technisch sehr einfach, spielerisch und schnell. Der Trail ist nicht steil und hat kaum uneinsichtige Kurven oder Absätze. Hach, es tut so gut, Trail unter dem Reifen zu haben! Wie ich es geniesse, mein Radl laufen zu lassen auch ohne den Trail zu kennen! Viel zu schnell kommen wir wieder an den Serpentinen an, die ich bergauf verflucht habe und von denen ich bergab gerne noch ein paar mehr fahren würde.

Hungrig hat uns die kleine Runde trotzdem gemacht. Vielleicht liegts auch nur an der Uhrzeit – lunch o’clock? Schon in der Früh hat mich The Yellow Carrot von der Seite angelacht. Es ist ein winziges, individuell eingerichtetes Restaurant mit nur einem Tisch und grosser Küche (sie bieten auch Catering an). Kaum stehen Crazy Beets und Pulled Pork vor uns, prasselt kräftiger Regen vor der Fensterscheibe hinunter. Wir dehnen die Mittagspause aus und trinken neben in der mit Bike Utensilien dekorierten Rösterei noch einen Kaffee mit Brownie. Satt und hibbelig vom Kaffee beschliessen wir uns trotz Traillust die historische Altstadt anzusehen und uns nicht im Regen auf einem zweiten Trail zu verausgaben.

Ein Bike Shop, der mehr ist als das – fast schon ein Museum.

Ein Besuch in der Stadt lohnt sich nicht nur wegen des Heimatbahnhofs der Durango & Silverton Rail Road und der hübschen Stadtkulisse, sondern auch wegen eines Bike Shops: Mountain Bike Specialists. Er ist mehr als das: fast schon ein Museum, zumindest aber eine Ausstellung. Das ist natürlich unsere erste Station. An den Wänden hängen die Weltmeistertrikots und Arbeitsgeräte von Mountainbikehelden wie Ned Overend – der erste Weltmeister in der Mountainbike Geschichte – oder Juli Furtado. Hier wird erlebbar, dass Durango eine regelrechte Mountainbike-Stadt ist, der Ort der ersten Mountainbike-Weltmeisterschaft 1990.

„Only 13 days“ erinnert ein selbstgemachter Aufsteller im Laden. Dann treten wie jedes Jahr im Mai Radfahrer zu einer Wettfahrt gegen die historische Eisenbahn Richtung Silverton an. Das Iron Horse Bicycle Classic wurde erstmals 1972 ausgetragen und gehört zu den größten Kult-Veranstaltungen der Radszene. In den Achtzigern wurde erstmal eine Mountainbike-Kategorie eingeführt, aus der 1990 die erste Weltmeisterschaft der Mountainbike-Geschichte entstand.

Im Nieselregen pedalieren wir zurück zu unserem Campingplatz. Kaum haben wir die Helme abgesetzt, wird der Regen stärker. In unserem Camper macht uns das aber gar nichts aus!

Bleiben und auf besseres Wetter hoffen oder zum nächsten Ziel fahren?

"Es ist so still" ist mein erster Gedanke nach dem Aufwachen. Ich höre kein Regengeprassel, nur das leise Surren der Heizung. Das Stück Himmel, das ich im Fensterausschnitt sehe, hat eine bläuliche Stelle! "Jippie, dann können wir heute noch ein paar Trails fahren!", hoffe ich. Eine kurze Abstimmung mit John, mit dem wir uns für heute zum Mountainbiken verabredet hatten, zerstört meine Hoffnung. Nach dem heftigen Regen gestern Nachmittag und in der Nacht sollten wir heute die Trails schonen - auch wenn es inzwischen aufgehört hat zu regnen. Sollte es bis zum Nachmittag trocken bleiben, könnten wir es probieren. Dass es nicht mehr regnet ist laut Wettervorhersage allerdings unwahrscheinlich... 

Michael und ich beratschlagen uns und sehen zwei Optionen: bleiben und auf besseres Wetter hoffen und dann noch ein paar Trails fahren oder den Schlechtwetter-Tag nutzen um zu unserem nächsten Ziel zu fahren. Wir entscheiden uns für letzteres.

 


Wer unseren Roadtrip von Anfang an verfolgen möchte, erfährt hier von unseren Urlaubsplänen und der geplanten Reiseroute. Über unsere Erlebnisse in Denver berichte ich hier, über Moab hier.


 

Hintergrundinformationen und Tipps

Camper – Anbieter, Kosten etc.

Unseren Camper beziehungsweise Recreational Vehicle oder kurz RV haben wir über einen Vermittler in Deutschland gebucht, weil sie laut Website noch kleinere Camper im Angebot hatten. Denn unsere Anfragen direkt bei Anbietern in den USA wie zum Beispiel Cruise America, El Monte und Road Bear ergaben alle, dass nur noch grosse Fahrzeuge verfügbar waren. Es hat sich dann herausgestellt, dass unser Reiseanbieter auch nur noch grosse RVs im Angebot hat, sodass sich die Buchung über CANUSA für uns im Endeffekt nicht gelohnt hat.

Die Kosten für einen Camper variieren je nach Grösse und Zustand bzw. Alter des Fahrzeugs. Für eine one-way Miete wie wir sie hatten, fallen Zusatzgebühren an. Uns war es den Aufpreis wert nicht zurück nach Denver fahren zu müssen ;)

Dank Online Check-In lief die Einweisung am Tag der Übernahme zügig. Eine 3/4 Stunde nach ankuft bei der Verleihstation wussten wir, was bei Rückgabe aufgefüllt (Benzin) bzw. entleert (Grey und Black Tank) sein muss, wie wir letztere reinigen, wie wir das RV an Wasser und Strom anschliessen und noch einiges mehr.

Transfer von Denver zur Camper-Verleihstation

Wir sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln von unserem Hotel in der Innenstadt in Denver zur Verleihstation von Star RV in Aurora gefahren und es hat alles super geklappt - auch mit Bikes! Mit dem Shuttle Bus, der nur zwei Blocks vom Hotel gehalten hat, sind wir zur Union Station gefahren. Dort haben wir die Linie A Richtung Airport bis 40th Ave & Airport Blvd Gateway Park genommen. An der Station 40th Avenue & Airport Blvd Gateway Park sind wir in den Bus 37 gestiegen, der keine 200 Meter von der Verleihstation gehalten hat. Die Fahrt kostet 4,50 USD pro Person, für die Bikes ist kein Ticket nötig.

Fahrtzeiten und Strecken

  • Von Denver über Glenwood Springs nach Grand Junction: 390 km.
  • Von Grand Junction über Montrose und Silverton nach Durango: 270 km.

Insbesondere für die Strecke von Grand Junction nach Durango ist es empfehlenswert, genug Zeit einzuplanen. Nicht nur wegen der Bergstrassen auf denen man teilweise nur langsam fahren kann, sondern auch um anzuhalten und die Ausblicke zu geniessen.

Campingplätze auf dem Weg von Denver und Durango und in Durango

In Grand Junction haben wir auf einem KOA – Kampgrounds of America – übernachtet. Mit fast 500 Campingplätzen in Nordamerika gibt es quasi überall einen KOA. Der KOA Campingplatz in Grand Junction ist zweckmässig und war richtig für unsere Zwecke – ein Schlafplatz ohne grossen Umweg.

In Durango haben wir auf dem United Campgrounds of Durango gestanden, ein sehr schöner, direkt am Animas River gelegener Campingplatz mit grossen Bäumen. Von dort sind es etwa 7 Kilometer bis ins historische Stadtzentrum. Wer nicht laufen oder radeln möchte, kann auch den Bus beziehungsweise Trolley nehmen. Er fährt zwei Mal in der Stunde direkt vom Campingplatz in die Stadt rein – als wir da waren allerdings nur bis 19 Uhr.

Trails in Durango

In Durango gibt es unzählige Trails. Wir sind leider nur einen einzigen davon gefahren… für mich ist es kein Grund traurig zu sein sondern einer, nochmal hinzufahren ;)

Wir sind die sehr gut ausgeschilderte Animas Mountain Loop gegen den Uhrzeigersinn gefahren. Ihren Charakter habe ich euch oben im Artikel beschrieben. Auf MTB Project – ein kostenloses und meiner Erfahrung nach sehr gutes Tourenportal – findet ihr den GPX Track.

Da wir in Moab zufällig zwei Mountainbiker aus Durango kennengelernt haben, habe ich trotzdem noch zwei weitere Trailempfehlungen von Locals mit Links zu GPX-Track für euch:

Engineer Mountain Trail: Dieser Trail ist etwas ausserhalb von Durango. Da sein Start- und Endpunkt auseinanderliegen, ist es am Besten, wenn einer aus der Gruppe alle zum Coal Bank Pass auf dem Highway 550 fährt, von wo aus man noch ca. 700 Höhenmeter bergauf pedalieren muss und am Trailende abholt. Der Trail soll gut ausgeschildert, spassig und teilweise technisch sein und phantastische Ausblicke bieten. Den GPX Track findet ihr hier.

Star Wars: Der Trail ist mit 600 Metern sehr kurz und eher ein Trailabschnitt, der Grabens Loop und Slime Gulch verbindet und den man in eine längere Runde im Overend Mountain Park einbauen kann. Er soll flowig sein, wenige Hindernisse und teilweise steile Stellen haben. Den GPX Track findet ihr hier.

Einkaufsliste

Wir wissen alle, was wir normalerweise so im Kühlschrank haben. Für den ein oder anderen, der einen solchen Roadtrip plant, ist es eventuell trotzdem von Interesse, welche Basics sich unserer Erfahrung nach als Grundausstattung direkt beim ersten Einkauf bewährt hat:

  • Wasser in Kanistern (das Leitungswasser schmeckt teilweise stark nach Chlor)
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl
  • Essig oder Zitronen für Salat-Dressing
  • Papier-Küchentücher und / oder Servietten
  • Spülschwamm und -tuch (Geschirrtandtücher waren in der Camper-Grundausstattung enthalten, Spülschwamm und -tuch nicht)
  • Alufolie
  • Kaffeefilter (wir hatten einen Kaffeefilter mit Kanne „an Board“ und fanden den Filterkaffee lecker – obwohl wir extra eine Bialetti mitgenommen hatten ;)

Frühstück

  • Kaffee / Tee
  • Milch
  • Zucker / Honig
  • (Toast-)Bot
  • Butter
  • Erdnussbutter / Marmelade
  • Käse
  • Müsli
  • Obst (Bananen, Äpfel etc.)
Liebe auf den zweiten Blick – Moab

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Easy Riding – Start in der Mile High City

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